Die bekanntesten Travel-Influencer Deutschlands im Überblick
Die relevantesten Travel-Creator im DACH-Raum mit Daten zu Reichweite, Engagement und Reise-Schwerpunkten von Fernreisen bis Outdoor-Abenteuern.
Kaum eine Kaufentscheidung hat eine längere Anlaufzeit als eine Reise: Wochen der Inspiration, Vergleiche und Vorfreude liegen vor der Buchung. Travel-Creator besetzen genau diese Phase. Ihr Content ist der Katalog, aus dem ihr Publikum die nächsten Ziele auswählt.
Für Tourismus-Marken, Airlines und Reiseveranstalter ist das Segment deshalb attraktiv und zugleich anspruchsvoll. Schöne Reisebilder gibt es überall, entscheidend ist, ob dahinter ein Publikum steht, das tatsächlich bucht.
Wie diese Liste entsteht
Aufgenommen sind deutschsprachige Creatorinnen und Creator, deren Kanäle von Reise-Content geprägt sind und deren Reichweite zur Spitze des Segments gehört. Die Auswahl ist kuratiert, Stand Juli 2026.
Die Karten unter den Namen aktualisieren sich automatisch.
Die bekanntesten Travel-Influencer im DACH-Raum
Pilot Madeleine
Pilot Madeleine gehört zu den reichweitenstärksten deutschen Reise-Accounts auf Instagram. Ihr Content steht für die ästhetische Seite des Segments: Fernreisen und sorgfältig inszenierte Ziele, die eher Sehnsucht wecken als Reiseführer ersetzen.
Yvonne Pferrer
Yvonne Pferrer wurde als Schauspielerin bekannt und hat sich mit Reise- und Outdoor-Content eine eigene Community aufgebaut. Ihr Schwerpunkt liegt auf Abenteuer-Formaten statt auf Hotel-Ästhetik, was ihr ein Publikum eingebracht hat, das selbst aktiv reist.
Lisa-Marie Schiffner
Die Österreicherin Lisa-Marie Schiffner hat ihre Reichweite als Lifestyle-Creatorin aufgebaut und Reisen zum prägenden Thema ihres Contents gemacht. Sie erreicht ein junges Publikum im gesamten DACH-Raum.
Ana Johnson
Ana Johnson verbindet Reise-Content mit Lifestyle- und Alltagsthemen. Ihre Community begleitet sie seit YouTube-Zeiten, entsprechend hoch ist die Bindung, wenn sie Ziele und Unterkünfte zeigt.
Reichweite ist im Travel-Segment nicht gleich Wirkung
Reise-Content wird auch von Menschen konsumiert, die nie buchen werden, als Tagtraum statt als Planung. Für eine Kampagne zählt deshalb weniger die Gesamtreichweite als die Frage, ob das Publikum zum beworbenen Reisetyp passt. Ein Luxus-Resort erreicht in einem Backpacking-Publikum viele ZuschauerInnen und wenige BucherInnen.
Die Prüfung läuft über zwei Ebenen: den Content-Schwerpunkt des Kanals und die Demografie des Publikums.
Pressereise oder bezahlte Kooperation?
Im Travel-Segment sind Einladungen der Standard: Hotels und Tourismus-Verbände laden Creator ein, statt Honorare zu zahlen. Für die Kennzeichnung macht das keinen Unterschied, auch eine kostenlose Reise ist eine Gegenleistung und macht den Beitrag zur Werbung.
Für Marken ist der Unterschied strategisch. Bei einer Pressereise entscheidet der Creator über Stil, Aussage und Zeitpunkt des Beitrags. Kontrolle über Botschaft und Timing gibt es nur bei der bezahlten Kooperation, und genau dafür bezahlst du dann auch.
Travel-Creator jenseits der großen Namen finden
Zwischen den Top-Accounts und der Masse liegt auch hier die interessanteste Schicht: Creator mit klarem Reise-Profil, deren Communities eng genug sind, dass Empfehlungen wirken.
In der Nindo Discovery findest du sie über den Kategorie-Filter und die Content-Suche in eigenen Worten, etwa „Wandern in den Alpen" oder „Städtereisen mit Kindern". Dazu grenzt du nach Sprache, Reichweite und Engagement Rate ein und prüfst die Kandidaten direkt im Profil.
